Trading-Lounge


Versteckte Kamera oder wer schaut mir über die Schulter?


Sie haben mit dem Daytrading begonnen oder sind noch nicht so lange dabei? Dann kennen Sie vielleicht die Situation. Sie haben Ihre Position eröffnet und Ihr Stopp wird abgefischt. Dann dreht der Kurs wieder in die gewünschte Richtung. Als wenn jemand eine Kamera in Ihrem Raum versteckt hat, um zu sehen, wo Sie Ihren Stopp platzieren. Das passiert ein paar mal hintereinander. Sie meinen der Kurs steigt und er fällt. Sie meinen er fällt und er steigt. "Was mache ich bloß falsch? Ich setze meine Stopps jetzt einfach weiter weg. Oh jeh, jetzt werden aber auch meine Verluste immer größer. Soll ich den Stopp eventuell ganz weglassen? (Auf keinen Fall!)  Es ist zum Verzweifeln."

Das haben am Anfang viele durchgemacht. Sie haben jede Menge Bücher gelesen und sind jetzt für den Handel bereit. Jedenfalls meinen Sie das.  Sie gehen einen Trade ein und rechnen aus, wie viel Sie maximal an Verlust riskieren möchten. Sie möchten z.B. nicht mehr als 50,00 EUR verlieren. Nach dieser Methode setzen Sie Ihren Stopp. Merken: Das ist schon einmal ein großer Fehler. Stopps müssen technisch korrekt und sinnvoll gesetzt werden und in einem gewissen Kontext zu dem Trade stehen. Auch wenn Sie einen Stopp korrekt gesetzt haben kann dieser dennoch ausgelöst werden.


Das Problem mit Echtgeld


Ich war vor einigen Jahren auf einer Veranstaltung in Frankfurt. In der Pause sprach ich mit einem Exbanker, der sich in der Finanzdienstleistungsbranche selbstständig gemacht hatte. Irgendwie sind wir im Gespräch auf Daytrading gekommen. Er erzählte mir, dass seine Frau in einem Demokonto das Traden geübt hatte. Sie schaffte es regelmäßig Gewinne zu erzielen. Prima, also hatte er ihr ein Echtgeldkonto eingerichtet. Jetzt raten Sie einmal was passiert ist. Sie hat nach kurzer Zeit das Traden aufgegeben.

Viele scheitern an der psychischen Belastung mit Verlusten umzugehen. Mit echten Verlust, da es sich ja um das eigene Geld handelt. Sie können den Markt nicht beherrschen, sondern nur sich selbst. Sie müssen den Umgang mit Verlusten lernen und Sie müssen verstehen lernen, dass es in erster Linie nicht darum geht hohe Gewinne zu erzielen, sondern die Verluste so klein wie möglich zu halten. Sie müssen sich auch daran gewöhnen dem Trade genügend Raum für seine Bewegung zu geben und das die Position nicht immer sofort in die gewünschte Richtung läuft. Gerade eingestiegen und schon läuft die Position gegen einen. Wenn Sie hier mit falschen Größenordnungen rangehen, dann werden Sie sehr schnell Nervös und das kann einen auf Dauer sehr belasten.

Welchen Zeitrahmen können Sie handeln?


Die Werbung verspricht beim Daytrading das schnelle Geld. Einfach die Marktbewegungen verfolgen, ein paar Positionen eröffnen und am Ende des Tages einen satten Gewinn machen.
Die Realität sieht anders aus. Ca. 90 % der Trader schaffen es nicht. Diese 90 % ermöglichen den 10 %, die profitabel Traden, ein angenehmes Leben. Je kleiner der Zeitrahmen ist, der getradet werden soll, umso mehr Erfahrungen benötigen Sie. In Bezug auf Einstiegstechniken müssen Sie vollständig verstehen, was auf dem Börsenparkett vor sich geht. Sie müssen gewisse Marktmechanismen nachvollziehen können. Ein Anfänger ohne Erfahrung hat im Intraday-Trading nichts verloren.


Tageschart Stundenchart 15 Min. Chart 5 Min. Chart


Als Anfänger bewegen Sie sich besser im Zeitrahmen auf Monats-, Wochen- und Tagesbasis. Hier haben Sie genügend Zeit, einen Trade gründlich vorzubereiten und entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Sie würden ja auch nicht, nur weil Sie ein paar Bücher über das Boxen gelesen haben, mit einem der Klitschkos in den Ring steigen und denken – das wird schon klappen. Traden muss, wie sagt man so schön, von der Pike auf gelernt werden. Egal was Sie machen. Sie müssen üben und lernen und vor allem Erfahrungen sammeln.  Bevor Sie mehrere Tausend EUR verlieren, können Sie diese besser als erste Investition in Ihre Ausbildung investieren. Im ersteren Fall hätten Sie nichts davon und vielleicht danach kein Geld mehr, um sich eine Ausbildung leisten zu können.

Ohne Kenntnisse geht es nicht!


Sie benötigen einige Grundkenntnisse und müssen gewisse Marktmechanismen verstehen. Gehen Sie nicht unvorbereitet in den Markt. Sie können am Anfang große Gewinne erzielen und trotzdem Fehler machen. Wenn Sie diese Fehler nicht bemerken und beurteillen können, dann können Sie auch nicht Ihr Tading verbessern. Das anfängliche Glück kann sehr schnell verfliegen und die Rache kommt dann umso heftiger. Sie können diese Erfahrungen sammeln und sich alles selber beibringen. Dieser Weg dauert recht lange und wenige schaffen ihn. Oder Sie holen sich wertrvolle Tipps und Anregungen und kürzen diesen Weg ab.

Ziel des Einzelcoaching ist es, durch intensives Eingehen auf den jeweiligen Stand des Traders, ihm ein vernünftiges Rüstzeug mit auf dem Weg zu geben. Traden kann erlernt werden und mit Geduld, Fleiß, Ausdauer und Disziplin können Sie es schaffen profitabel zu traden. Mit dem entsprechenden Grundwissen können Sie sich vom Positionstrading aus in immer kürzere Zeitrahmen vortasten bis hin zum Scalping.


Sie können Ihr erstes Geld beim Traden verlieren oder in eine Ausbildung investieren. In beiden Fällen ist das Geld weg. Jedoch haben Sie dann kein Geld mehr für eine Ausbildung.


 Gebühren

1 Woche Begleitung: 580,00 EUR zuzügl. MwSt.

4 Wochen Begleitung: 2.490,00 EUR zuzügl. MwSt.

Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Vorgespräch Ihren Bedarf und Ihre Erwartungen klären. Traden Sie schon und wenn ja, in welchem Zeitrahmen und was möchten Sie bei sich ändern bzw. erreichen?

Zum Kontaktformular

 

Bildnachweis:  51789© Rainer Sturm www.pixelio.de
Bildnachweis:  629948© Jorma Bork www.pixelio.de
Bildnachweis:  545733© Gerd Altmann www.pixelio.de
Bildnachweis:  246707© Konstantin Gastmann www.pixelio.de
Bildnachweis:  488352© Gerd Altmann www.pixelio.de


In diesem Video sehen Sie einmal, wie der Handel mit CFD´s funktioniert. Es wird der DAX im 1 Min. Chart gehandelt (Scalping). Scalping bedeutet, es wird nur ein kleiner Ausschnitt gehandelt.
Der Einstieg erfolgte durch die Signale im MACD und in der Stochastik. Der kombiniert Einsatz der Indikatoren sorgte für einen sicheren Markteinstieg und eine schnelle Gewinnmitnahme.
Der gesamte Trade dauerte ca. 2 Minuten.
Anmerkung: Je kürzer der Zeitrahmen, umso größer muss Ihr Verständnis für Marktmechanismen sein. TAKE CARE!