Investmentdreieck offene Investmentvermögen




















 


Das Fondsprinzip

 
Viele Anleger kaufen sich einen Fonds. Sie investieren in ein gemeinsames Vermögen, das sogenannte Sondervermögen.
Wenn Sie sich z.B. einen Aktienfonds kaufen, dann wird entsprechend einer festgelegten Anlagestrategie investiert.
Mit dem Kauf erhalten Sie als Anleger Anteile entsprechend Ihrer Anlagesumme.
Beispiel: 1 Anteil kostet 100 EUR. Dann erhalten Sie für 300 EUR 3 Anteile. Mit diesen 3 Teilen sind Sie Bruchteilseigentümer am Sondervermögen.
 

Warum heißt das Sondervermögen?

Das Sondervermögen der Anleger wird getrennt vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft verwahrt. Ihre Wertpapiere werden in einer unabhängigen Verwahrstelle - sprich Depotbank (Kreditinstitut mit Sitz in der Europäischen Union und hat eine § 32 KWG-Zulassung) verwahrt.
Sollte die Kapitalverwaltungsgesellschaft Insolvent gehen, dann kann Ihr Sondervermögen nicht zur Deckung von Forderungen herangezogen werden. Ihr Kapital ist geschützt. Die Wertpapiere im Depot sind Ihr Eigentum.
 

Verwahrstelle

Die Verwahrstelle berechnet die Anteilspreise. Ausgabe und Rücknahme der Anteile, also Kauf / Verkauf Ihrer Anteile. Ist zuständig für die Ertragsverwendung und der Einhaltung der vertraglich festgelegten Anlagebedingungen.
 
Die Kapitalverwaltungsgesellschaften haben die Befugnis, die von ihr aufgelegten Investmentvermögen zu vertreiben und eine Vermögensverwaltung inklusive Anlageberatung zu erbringen. Sämtliche Unterlagen, Verkaufsprospekte, Jahresberichte etc. werden von der Kapitalanlagegesellschaft erstellt.
 
Das Fondsmanagement (Fondsmanager oder Fondsmanagerteam) wird von der Kapitalverwaltungsgesellschaft eingestellt und entscheidet über die Anlage, also Ankauf und Verkauf von z.B. Aktien, Anleihen, Geldmarktinstrumente... . Unterstützt wird das Fondsmanagement von Analysten. Das Fondsmanagement muss für die entsprechende Aufteilung in diverse Einzeltitel sorgen. Das Risiko wird durch die Streuung auf verschiedene Wertpapiere gestreut.
 

Der gesetzliche Anlegerschutz

Die Verwahrstelle überwacht, ob die Anlagebedingungen und gesetzliche Anlagegrenzen eingehalten werden.
Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kontrolliert die Kapitalverwaltungsgesellschaft und die Verwahrstelle.